Weinwerk

Don't panic!


WIR HABEN ZWAR (ZUMINDEST EIN BISSCHEN) WIEDER GEÖFFNET, ABER WIR LIEFERN AUCH WEITERHIN! AB 50 € INNERHALB VON POTSDAM FREI HAUS, IMMER DONNERSTAG, 18-20 UHR. BESTELLUNG EINFACH PER MAIL ODER TELEFON.

AKTUELLE ÖFFNUNGSZEITEN SIND: MO-FR 15-18 UHR, SA 10-13 UHR


Aus gegebenem Anlass haben wir unseren beliebten Lieferservice reaktiviert. Wir liefern innerhalb von Potsdam, ab einer Einkaufssumme von 50 € natürlich frei Haus. Sie können einfach bestellen, per Mail unter bestellen[at]weinwerk-potsdam.de oder per Telefon unter 0171-9900708, täglich von 10–20 Uhr (auch für WhatsApp und Signal). Sie können direkt bei Lieferung bar zahlen oder, besser noch, per Rechnung überweisen. Geliefert wird voraussichtlich immer Dienstag und Freitag zwischen 16 und 18 Uhr, aber wir sind da flexibel :-)

Unsere Empfehlungen wären (von links nach rechts):

Borell Diehl, Riesling 2018, Pfalz, schön saftig, entspannt, 12 vol%, 6.5 € pro Literflasche

Gebr. Fußer, Riesling 2018, Pfalz, Bio, etwas würziger, straffer, auch 12 vol%, 7.5 € pro Literflasche

Entdeckung der Langsamkeit, Syrah/Grenache/Carignan 2016, Corbières, Bio, Waldbeere, etwas Schokolade, 14.5 vol%, 15 € pro 0.75l-Flasche

Leichtigkeit des Sein, Tannat Blanc de Noir 2019, Pays d'Hérault, blumig, mit einem Hauch von Würze, 10.5 vol%, 9 € pro 0.75l-Flasche

Leichtigkeit des Seins, Grenache Rosé 2019, Pays d'Hérault, herrlich duftend und zartrosa, 10.5 vol%, 9 € pro 0.75l-Flasche


Hier auf dieser Seite finden Sie in loser Folge unsere Mitteilungen zum Stand der Dinge. Viel Spaß, und bleiben Sie gesund!


Montag, 6. April 2020

Wieder geöffnet!

Wir haben ein bisschen wieder geöffnet, ganz entspannt, Montag bis Freitag, von 15 bis 18 Uhr, Samstag von 10 bis 13 Uhr. Dann schauen wir weiter. Aber trotzdem, der Lieferservice läuft gut und bleibt erhalten. Immer Donnerstag zwischen 18 und 20 Uhr ist der Kollege unterwegs. Einfach bestellen, und wir kommen vorbei!

Donnerstag, 2. April 2020

Satte Farben allenthalben. Das Auge freut sich. Im Übrigen wundert man sich über die Zähigkeit der brandenburgischen Kiefer und wünscht sich selbige für alle, die man kennt. Wüste Mark, Güterfelde, 29.3.2020

Das Leben geht ja irgendwie weiter...

Liebe Freunde, es wurde uns zugesichert, dass am morgigen Freitag, den 3. April 2020, eine Lieferung eintrifft, unter anderem mit dem sehnsüchtig erwarteten Primitivo aus Apulien (9.5€/0.75l). Ja, offenbar gibt es einen funktionierenden transeuropäischen Lieferverkehr! Auch das ein Indiz dafür, die paar Kröten, die man aus panischen Aktienverkäufen der vergangenen zwei Wochen auf dem Konto hat, nicht zwingend in Klopapier als Krisenwährung anzulegen.

Außerdem wieder da:

Prosecco Treviso Frizzante (8€/0.75l)

Mas Picosa, kräftiger, saftiger Katalane (9.5€/0.75l)

El Pedal, weißer Rioja (9€/0.75l)

Vinho Verde in weiß (7€/0.75l)

Lugana vom Gardasee (11€/0.75l)

La Renaudie, Sauvignon Blanc von der Loire (9.5€/0.75l)

Was auf dem Bild oben übrigens nicht zu sehen ist: Flugzeuge. Kurz vor der Aufnahme kam eine Qatar-Maschine im Landeanflug vorbei, und man fragte sich, ob der Pilot sich seiner Sache sicher ist...

Und tatsächlich, gerade kam die Meldung durch, dass Frankfurt ein komplettes Terminal schließt. Sie brauchen es einfach nicht mehr. Wir könnten über eine Umnutzung nachdenken. Sprinkleranlagen und Strom haben wir da, lasst uns Blümchen züchten.

Dienstag, 31. März 2020

Spass mit Zahlen

Im Deutschlandfunk gibt es die schöne Rubrik "Denk ich an Deutschland...". Das tun wir jetzt auch mal. Ein schönes Tool dafür (und für vieles mehr) ist Google Trends. Man kann damit nachprüfen, welche Suchanfragen von Relevanz sind, und dadurch indirekt, worüber Menschen so nachdenken. Schauen wir mal, worüber sich Deutschland so Gedanken macht in diesen verrückten Zeiten.

Suchanfragen in Deutschland der vergangenen 30 Tage im Vergleich: "Atemschutzmasken selber nähen" (blau) vs. "Urlaub Ostsee" (rot)

In der oberen Grafik vergleichen wir die Suchanfragen nach "Atemschutzmasken selber nähen" und "Urlaub Ostsee", und zwar deutschlandweit. Es ist wenig überraschend: die Kurven verlaufen reziprok. Im Augenblick machen sich nur wenige Menschen Gedanken über einen Ostseeurlaub. Das Interesse daran erstarb ziemlich genau zu dem Zeitpunkt, als das Selbernähen von Atemmasken in Mode kam, irgendwann so um den 17. März.

Erweitern wir diese Analyse also um einen wirtschaftlichen Aspekt und fragen nach, wie es sich mit dem Suchbegriff "Aktien verkaufen" verhält.

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Montag, 23. März 2020

Therapeuten aller Art zählen in mittelbarer Zukunft wohl zu den begehrteren Sozialkontakten.

Eilantrag Gegen Coronaschutzverordnung Abgelehnt ... Oh Mann!

Aus der Reihe "Kleine Sozialexperimente mit 80 Mio Teilnehmern" heute:

Was kann ich tun, wenn ich nichts tun kann?
Jesses, nu isses soweit. Draußen sein ist blöd. Keiner weiß, wie lange, aber sicher erstmal für die nächsten zwei Wochen. Wenn alle mitspielen, bleibt's vielleicht dabei. Heute hat das OVG Berlin-Brandenburg erstmal einen Eilantrag eines Potsdamers zurückgewiesen, der durch die Eindämmungsverordnung "sein Recht auf Freizügigkeit" eingeschränkt sah. Nun, da hat der Mann recht. Es ist eingeschränkt. Nichts anderes soll diese Verordnung schließlich verordnen. Da hat einer den (recht lauten) Knall nicht gehört. Oder vielleicht hat der Patient auch einfach vergessen, dass er das Gericht gar nicht anerkennt, weil er nicht zum Personal der Deutschland GmbH gehören will... Steckt man nicht drin.

Aber das nur am Rande.

Am morgigen DIENSTAG (muss man dazu schreiben, bei allgemeiner Wochentagslosigkeit) zwischen 17 und 18 Uhr startet der Kollege mit einer neuen Lieferrunde. Bestellungen gern bis 16 Uhr entweder auf bestellen@weinwerk-potsdam.de oder per Telefon/WhatsApp/Signal unter 0171-9900708. Prozedere wie sonst: Kollege kommt, stellt den Wein vor die Tür, bezahlen am Liebsten per Rechnung.

Also, bleiben Sie gesund!

PS: Der Gerichtsbeschluss ist unanfechtbar. Weil, was auch sonst?

Sonntag, 22. März 2020

Bäume und Himmel überm Garten hinterm Haus. Ein Aussicht, die der Autor wohl oft haben wird in nächster Zeit.

Heute Sonntagslieferung, außer der Reihe

... weil, wegen, na Sie wissen schon. Es kehrt Ruhe ein, und das ist auch gut so. Innere Einkehr. Es ist ja immerhin Sonntag ...

So bleibe ein jeder zu Haus, schaue aus dem Fenster, sinniere, spiele mit den Kindern, nehme sich das dicke Buch, das schon so lange auf dem Nachttisch liegt (bei mir ist es "Max, Mischa & die Tet-Offensive" von Johan Harstad), oder das Musikinstrument, das verwaist in irgendeiner Ecke lebt.

Nach kurzer Rücksprache mit dem Kollegen haben wir beschlossen, heute, Sonntag, 22.3.2020, Nachmittag zwischen 15 und 17 Uhr, eine Weinlieferung in Potsdam außer der Reihe zu fahren, und es ist noch ein bisschen Platz im Auto. Also, wer möchte, der wird heute noch mit versorgt. Einfach per Mail bestellen unter bestellen@weinwerk-potsdam.de, oder per Telefon unter 0171-9900708 (auch per WhatsApp und Signal). Der Kollege kommt dann im genannten Zeitraum bei Euch vorbei und stellt den Wein mitsamt einer Rechnung vor die Tür. Ihr überweist den Betrag einfach. Wir nehmen alle Bestellungen an, die bis ca. 14:30 Uhr bei uns eingehen. Sollte irgendwas nicht verfügbar sein, geben wir Euch Bescheid.

Und ansonsten gilt, was der französische Illustrator Mathieu Persan so trefffend auf den Punkt gebracht hat (und der ganzen Welt frei zur Verfügung stellt):

Samstag, 14. März 2020

Balkon, Rosé & Sonnenschein

... das ist ungefähr der Plan für die kommenden Wochen. Weil, was auch sonst? "Home Office" ist das Wort der Stunde, und "Social Distancing". Und wie es in den Medien durchaus zu vernehmen ist, subkutan, nimmt unsere Welt keinen ernsthaften Schaden, wenn wir jetzt mal nicht nach Südtirol zum Skifahren fahren, oder auf die Bahamas fliegen, oder zum nächsten großen Kongress. Bleiben wir halt zu Hause, was soll's. Kommt der Berg halt zum Propheten ...

Apropos DON'T PANIC: im "Anhalter durch die Galaxis" gab es den durchaus visionären Ratschlag, immer erstmal keine Panik zu verbreiten und ein Handtuch dabei zu haben. Das mit der Panik wurde jetzt weithin kolportiert. Aber auch mit dem Handtuch war Douglas Adams seiner Zeit wohl weit voraus. In diesen Zeiten scheint der gute alte Leinenlappen sicher ein wertvoller Reisebegleiter. Er ist vielseitig einsetzbar und waschen geht bis 90°C. Das schafft kein Virus. Und falls eine völlig unbegründete Scham auftreten sollte, mit einem Geschirrtuch über der Schulter durch die Stadt zu laufen, dem sei die visuelle Lektüre des fantastischen Jeff Bridges anempfohlen, welcher dereinst als Jeff Lebowski im Bademantel zu wandeln pflegte. Auch eine Strategie der Panikvermeidung. Wenngleich wir nicht mit Milch und Wodka handeln, für den "Big-Lebowski"-Themenabend. Da müssen andere Nahversorger ran...

Jeff Bridges als Jeff Lebowski, 1998, Eröffnungsszene